Atemschutz

In der heutigen Zeit ist der Atemschutz bei jeglicher Art von Brandeinsätzen nicht mehr wegzudenken. Schon bei den kleinsten Bränden in Gebäuden, aber auch im Freien sind die chemischen Substanzen, denen die Einsatzkräfte ausgesetzt werden, auch in sehr kleinen Mengen schädlich. Werden die Einsatzkräfte durch Sauerstoffmangel oder einatmen gesundheitsschädigender Stoffe - so genannten Atemgiften - gefährdet, müssen entsprechend der möglichen Gefährdung, geeignete Atemschutzgeräte getragen werden.container Somit stellt der Atemschutz eine interessante und abwechslungsreiche aber auch gefährliche Tätigkeit innerhalb der Feuerwehr dar. Immer an vorderster Front dabei und direkt am Ort des Geschehenes ist der Atemschutzeinsatz für jede Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann eine Herausforderung. Die Hauptaufgabe des Atemschutzwesens ist heutzutage nicht nur die Brandbekämpfung. Immer öfter wird der Atemschutzträger bei der technischen Hilfeleistung auf der Straße, oder bei Austritten chemischer Stoffe gefordert. Bei ABC-Einsätzen wird der ABC-Zug mit alarmiert, und unterstützt den Einsatz mit seinem „Know-how" und Personal. 

Ausbildung

Die Atemschutzausbildung ist eine sehr wichtige und ernstzunehmende Sache, welche nicht auf die leichte Schulter genommen werden kann und darf. Die Freiwillige Feuerwehr Waldkraiburg verfügt über 29 ausgebildete Atemschutzträger und 15 Ausgebildete CSA-Träger. Nach erfolgreicher Absolvierung der Feuerwehr-Grundausbildung steht der Feuerwehrfrau und dem Feuerwehrmann die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger offen. Nach der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger werden die jährlichen Einsatzübungen, Rettungsübungen und die Durchschleusungen in der hauseigenen Übungsanlage fällig. Spätestens alle drei Jahre muss die Medizinische Untersuchung G26.3 durchgeführt werden. Ohne Übungen und die geforderte Untersuchung, ist der Geräteträger nicht einsatztauglich. 

 

Viktor Horvath

Leiter Atemschutz

 

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